Gemeinsam. Zukunft gestalten. Heimat erhalten. Jörg Dengler.

Themen

In zahlreichen Gesprächen in den letzten Monaten, die ich bereits führen durfte, habe ich Ihre Stadt Endingen und die Winzerdörfer als starke, gut aufgestellte lebendige Gemeinschaften kennengelernt mit vielfältig engagierten Menschen. Die Mischung aus Tourismus, Wein- und Obstbau, Landwirtschaft und Industrie- und Gewerbebetrieben, die in Ihren Branchen oft an der Spitze stehen, machen Endingen und seine Winzerdörfer für mich attraktiv und spannend.

Das sind die Themen, die ich gemeinsam mit Ihnen anpacken will:

Wir leben in einer der Wachstumsregionen Europas. Auch in Endingen und den Winzerdörfern wollen immer mehr Menschen leben, was Chancen bietet und uns gleichzeitig vor Herausforderungen stellt.
Bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und zu schaffen ist auch in Endingen ein wichtiges Thema, ebenso der nachhaltige Umgang mit den vorhanden und in Zukunft benötigten Gewerbeflächen. Gewerbegebiete und Landwirtschaft, Wohnungsbau und Naturschutz müssen vereinbar sein.


Ich möchte mit Ihnen auch über gute Konzepte zur baulichen Stadt- und Dorfentwicklung nachdenken, die gute soziale Beziehungen möglich machen und mehr Infrastruktur und kürzere Wege bieten. Bei Neubaugebieten muss die Stadt eine aktive Rolle einnehmen, mehr Grundstücke selbst entwickeln und nach klaren Kriterien vergeben.

Auch der bestehende Wohnraum kann aufgewertet und besser genutzt werden. Dabei können Fördergelder helfen. Nach dem Beispiel vieler Städte und Gemeinden möchte ich den Gebäudebestand erheben lassen.  Das wird Eigentümerinnen und Eigentümern helfen, besser einzuschätzen, wie und zu welchen Kosten sie renovieren oder sanieren können. 

Für die Sanierung der historischen städtischen Gebäude, die vielen von Ihnen ein großes Anliegen ist, möchte ich Förder- und Sanierungsprogramme nutzen, z.B. im Denkmalsschutz, um die dazu notwendigen Handlungsspielräume zu gewinnen. 

Schule und Bildung: Ich will Endingen zu einem attraktiven Bildungsstandort machen, der jungen Familien alle Chancen bietet, die sie sich für ihre Kinder wünschen. Kinder sind unsere Zukunft. Das Betreuungsangebot für die Kleinsten muss auf dem erfreulich guten bestehenden Niveau gehalten werden. Für den bedarfsgerechten Ausbau der Kita-und Hortbetreuung müssen wir uns weiter anstrengen. Hier werden wir nur erfolgreich sein können, wenn wir die dafür erforderlichen Finanzmittel im Haushalt erwirtschaften. Dafür werde ich mich mit aller Kraft einsetzen. An der Werkrealschule nördlicher Kaiserstuhl und der Stefan-Zweig-Realschule werden unsere Fachkräfte von morgen ausgebildet. Wir alle profitieren davon, wenn sie unter den bestmöglich Bedingungen lernen. Deshalb müssen wir uns auch dafür ins Zeug legen.

Der Neubau des Grundschule am Erle mit Mensa und Räumen für die Ganztagsbetreuung, sowie die dringend benötigten Fachräumen für die Realschule und die Sanierung des Schulcampus werden in den kommenden Jahren einen großen Teil der  Haushaltsmittel binden, die für Investitionen zur Verfügung stehen. Noch vor Amtsantritt möchte ich die Pläne genau unter die Lupe nehmen und auf ihre Zukunftsfähigkeit überprüfen. Meine bisherige berufliche Tätigkeit macht mich hierfür besonders kompetent. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir noch vor Ablauf meiner ersten Amtszeit Neubau und Sanierung der Schulen im Kostenrahmen umgesetzt haben.

Die Maria-Sibylla-Merian-Grundschule in Königschaffhausen und Kiechlinsbergen möchte ich erhalten und gut ausstatten. „Kurze Beine, kurze Wege“ ist das Motto, das Kindern einen guten Start ins Schulleben gibt und die Möglichkeit, ihre  Selbständigkeit einzuüben.

Die großen Vorhaben der kommenden Jahre –  Sanierung des Bildungszentrums, bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuung – werden wir nur dann erfolgreich und in vernünftigen Zeiträumen bewältigen, wenn  es uns gelingt, über eine nachhaltige kommunale Wirtschafts- und Wohnungspolitik die Einnahmen der Gemeinde zu steigern. Dazu werden die Einkommenssteueranteile der im Arbeitsleben aktiven Einwohner besonders wichtig sein. Wirtschaftsförderung ist also auch Förderung von Bildung, und Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.


Industrie und Gewerbe:
Technik und Innovation sind mir wichtig, denn sie verbessern unsere Lebensqualität und schaffen Arbeitsplätze. Endingen muss Gewerbeflächen vorhalten für Betriebe, die in die Zukunftsmärkten wie den erneuerbaren Energien, Elektromobilität und der Ressourcenschonung  Arbeitsplätze erhalten und schaffen. Mit  den Flächen muss so sparsam wie möglich umgegangen werden, die Vergabe nach gemeinsam festgelegten Kriterien erfolgen.


Mobilität
 ist Lebensqualität und wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Das Verkehrsaufkommen führt andererseits zu Belastungen, die ich wirksam reduzieren möchte. Ich möchte unsere Mobilität auf viele verschiedene Beine stellen: Auto, Fahrrad, Zug und Bus. Eine gute Nahversorgung und gute Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger bedingen sich wechselseitig. Sichere Fahrradwege nach Amoltern und Königschaffhausen und ein öffentlicher Nahverkehr, der auch die Winzerdörfer bis in die späten Abendstunden zuverlässig anbindet, stehen auf meiner Agenda. Ich werde mich für eine bessere Anbindung Endingens auf die Züge nach Riegel einsetzen.

Ganz besonders liegt mir die sichere Beförderung unserer Schulkinder am Herzen.  Als Vorsitzender des Verkehrsclub Südbaden war ich bisher in etliche Verkehrsplanungen eingebunden und kenne die Verwaltungsprozesse gut. So sollten wir auch für  Verkehr und Erreichbarkeit der Altstadt bald eine gute Lösung finden. Florierende Geschäfte und eine verkehrsberuhigte Innenstadt sind kein Widerspruch. 



Landwirtschaft:
ohne unsere Landwirte wäre der Kaiserstuhl nicht die wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft, die uns Heimat gibt und Besucher anzieht. Deswegen ist es auch Aufgabe der Gemeinde, für vernünftige Arbeitsbedingungen durch gute Wegepflege zu sorgen. Sollte es Möglichkeiten geben, direkte Vertriebswege zu fördern, dann sollte auch die Gemeinde dafür das ihre tun. Die notwendigen Anpassungen an den Klimawandel, etwa im Weinbau und bei der Daseinsvorsorge, werden auch eine gut aufgestellte Gemeinde wie Endingen vor neue Aufgaben stellen. Darauf möchte ich gemeinsam mit ihnen, dem Gemeinderat und den Ortschaftsräten und im Dialog mit den Vereinen und Initiativen die besten Antworten finden.

Die Winzerdörfer müssen für Familien wie für ältere Menschen attraktiv bleiben. Deswegen brauchen wir gute Schulen und Kindergärten, die ja auch Orte der Begegnung und des Soziallebens sind. Für den sozialen Zusammenhalt brauchen wir weiter die Vereine, sowie gute Orte für Veranstaltungen und Zusammenkünfte.  Das Engagement der Ehrenamtlichen verdient weiterhin die Unterstützung der Stadt. 

Den Tourismus zu fördern wird eine positive Auswirkung auf die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs haben. Etliche alte Gebäude brauchen eine Sanierung, hier sollten wir gemeinsam Ideen entwickeln, vielleicht auch Neues wie Mehrgenerationenwohnen ausprobieren, in Gebäuden mit modernem Wohnkomfort.

Gemeinsam Zukunft gestalten möchte ich mit Ihnen, engagierten und gut informierten Bürgern. Dafür wünsche ich mir eine Homepage der Stadt, auf der möglichst viele Informationen öffentlich zugänglich sind – Bebauungspläne, Gemeinderats-Vorlagen u.a. Bürgerbeteiligung bedeutet auch diejenigen einzubinden, die sich nicht öffentlich artikulieren. 

In den vergangenen Wochen habe ich von Ihnen viel erfahren über Endingen, Amoltern, Kiechlinsbergen und Königschaffhausen. Ihre Anregungen und Wünsche interessieren mich weiter! Treffen Sie mich an meinem Wahlkampfstand oder bei einer der Wahlveranstaltungen und sprechen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail